Langenauer Drucken Kommentare

Merkmale

Bohnensorte: Stangenbohne (Phaseolus vulgaris)
Farbanzahl: zweifarbig
Grundfarbe: creme
weitere Farbe: lila bis bläulich
Musterung: gesprenkelt
Blütenfarbe: violett
Korngröße (getrocknet im Durchschnitt):
Kornform:

Andere Namen: keine bisher bekannt

Herkunft: Deutschland (Schwaben 18 Jh.) - 2010 durch VEN

Diese Sorte wurde am 09.11.2013 um 12:58 Uhr von unbekannt hinzugefügt.

Die Sorte wurde 4 mal geändert, zuletzt am 18.02.2018 um 10:10 Uhr von CarpeDiem.

  • Kerne
  • Blüte

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Kommentare

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alte schwäbische Regionalsorte; Hülsen grün mit außergewöhnlich dunkelvioletten Sprenkeln; Körner mittelgroß, mittelbraun, oval mit dunkelroter Zeichnung; mittelspät; sehr ertragreich; hellviolette Blüten; Frisch- und Körnerbohne

CarpeDiem - 24.04.2017, 09:58

Die Pflanze wurde von Auswanderern im 18. Jahrhundert mit nach Mitteleuropa genommen. Fast vergessen kommt sie jetzt wieder zurück.
Feststeht jedoch, dass im 18. Jahrhundert Auswanderer die Langenauer Bohne als Andenken an ihre Heimat mit ins Banat – eine historische Region, die heute in Rumänien, Serbien und Ungarn liegt – genommen haben....

CarpeDiem - 18.02.2018, 10:07

7 Korn je Hülse, dunkel marmorierte Hülse
junge Hülsen fadenlos
gute ertragreiche Sorte, im Sommer 2018 schlechter Wuchs

CarpeDiem - 16.03.2019, 10:25

Förderer der Gartenkultur:
Wahrscheinlich lässt sich die Sortenbezeichnung „Langenauer Stangenbohne“ auf den Ort Langenau nahe Ulm zurückführen. Nach Ende der Türkenkriege um 1717 waren ganze Landstriche in Ungarn (Banat) nicht mehr besiedelt. Prinz Eugen ordnete deshalb an, dass sogenannte „Kaiserliche Speditionsbüros“ Siedler aus ganz Süddeutschland anwerben sollten. Ulm wurde, bedingt durch die Donau-Schifffahrt, zu einem Sammelplatz für viele Auswanderer. Diese hatten meist auch eigenes Saatgut im Gepäck. Sie wollten in der neuen Heimat für eine gewisse Nahrungssicherheit mit ihren bewährten Sorten sorgen und natürlich auch ein Stück Erinnerung an die alte Heimat mitnehmen. So kamen die „Langenauer Stangenbohnen“ ins Banat, während sie in den heimischen Gärten immer mehr verschwanden. Nun sollen sie – Dank einem Hobbygärtner, der sie zufällig in einem Sortenverzeichnis von VEN entdeckte – wieder nach Langenau und in die heimischen Gärten der Ulmer Gegend zurückkehren

CarpeDiem - 22.11.2020, 20:06
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